Kölner Akademie
Foto: Wolfgang Burat
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weiteren europäischen Ländern
sind nicht gekennzeichnet.

Kölner Akademie /
Michael Alexander Willens

Im Dezember zeigt die Kölner Akademie unter der Leitung von Michael Alexander Willens mit zwei besonderen Konzerten das ganze Spektrum ihres weiten Repertoires von der Geistlichen und Alten Musik bis hin zu weltlichen Klängen.

Am 3. Dezember gastierte sie gemeinsam mit Hanna Herfurtner (Sopran) im Theater Ingolstadt und präsentierte neben Georg Friedrich Händels Orgelkonzert F-dur op. 4,4 drei Weihnachtsarien für Sopran und Orchester von Johann Sebastian Bach, Johann Mattheson und Georg Friedrich Händel. Ferner erklangen Alessandro Marcellos Concerto d-moll, Francesco Manfredinis Con-
certo grosso in Pastorale op. 3,12 sowie Johann Sebastian Bachs Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“ BWV 51 für Sopran, Trompete, Streicher und Basso continuo.

Zum Jahresausklang und zum Abschluss des Offenbach-Jahres findet am 27. Dezember ein Konzert in der Kölner Philharmonie statt, bei dem die Kölner Akademie unter Michael Alexander Willens mit den selten aufgeführten Einaktern "Pomme d’api" und "Trafalgar sur un volcan" von Jacques Offenbach zu hören ist. Als Solisten wirken Magali Léger (Sopran), Marc Larcher (Tenor) und Armando Noguera (Bariton) mit.

Das breit gefächerte Repertoire der Kölner Akademie reicht tatsächlich vom Barock des 17. bis
in die Gegenwart des 21. Jahrhunderts. Das Ensemble wurde bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und konzertierte erfolgreich bei Festivals sowie in bedeutenden Konzerthäusern in Europa, Südamerika, in der Türkei, Japan und Taiwan. Das Originalklangorchester setzt Werke bekannter und weniger bekannter Komponisten eindrucksvoll in Szene. Aktuell erschien zum Auftakt des Beethoven-Jahres die Gesamtaufnahme der fünf Klavierkonzerte mit Ronald Brau-
tigam am Hammerklavier. Bereits die Gesamtaufnahmen der Klavierkonzerte von Mozart und Mendelssohn, ebenfalls mit Ronald Brautigam als Solist, wurden von der internationalen Fach-
presse enthusiastisch gefeiert. Neben diesem Kernrepertoire sind es aber auch immer völlig unbekannte Werke, die Michael Alexander Willens und die Kölner Akademie mit Ersteinspielun-
gen der Vergessenheit entreißen.

Michael Alexander Willens, in Washington D.C. geboren, erhielt seine Ausbildung an der Juilliard School in New York bei John Nelson. Nach seinem Abschluss setzte er sein Dirigierstudium bei Paul Vorwerk und Leonard Bernstein in Tanglewood fort. Seitdem hat er Konzerte bei bedeuten-
den Festivals und auf renommierten Podien in Europa, Südamerika, Asien und den Vereinigten Staaten dirigiert.

Ausdrucksstark, virtuos und pointiert bis ins Detail – die Kölner Akademie entführt auf eine Zeit-
reise durch die klassische Musik. Das breit gefächerte Repertoire reicht vom Barock des 17. bis in die Gegenwart des 21. Jahrhunderts und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Be-
kannte und weniger bekannte Komponisten setzt das Originalklangensemble mit modernen und historischen Instrumenten eindrucksvoll in Szene. Insbesondere legt die Kölner Akademie Wert darauf, die Intentionen des jeweiligen Komponisten durch die Nutzung historischer Sitzpläne, kommentierter Editionen und werksgetreuer Instrumentierung bestmöglich herauszuarbeiten.

Für seine Gastspiele bei bekannten Festivals und in bedeutenden Konzerthäusern in Europa, Südamerika, der Türkei, Japan und Taiwan hat das Ensemble höchste Anerkennung in Kritikerkreisen erhalten. Viele dieser Auftritte wurden live im Rundfunk gesendet oder für das Fernsehen aufgezeichnet. Die erste CD, eine Aufnahme von Johann Valentin Meders Matthäus-Passion für Raumklang wurde mit fünf Sternen in Goldberg, Fono Forum und „Musik und Kirche“ bewertet und bekam exzellente Kritiken in Concerto, Early Music, Fanfare Magazine und Record Geijutsu. Im Anschluss veröffentlichte die Kölner Akademie die ebenfalls hochgelobte Serie "Forgotten Treasures " beim Label ARS Produktion mit Werken weniger bekannter Komponisten wie Crusell, Danzi, Pichl, Vanhal, Wilms, Romberg, Neukomm, Fischer, Kunc, Jeanjean, Templeton Strong, Blanc, D'Alvimare, Petrini, Kozeluch, Schiedemayr, Fiala, Steibelt, Hoffmann, Barbella und Giuliani. Eine CD mit Sinfonien von Bernhard Romberg wurde mit dem Supersonic Preis ausgezeichnet. Die Kölner Akademie hat Weltpremieren mit Musik von Johann Mattheson, ausgezeichnet mit dem ECHO Klassik Preis, Ries, Kalliwoda, Durante, Cherubini, Eberl und Hertel beim Label cpo und die Glöckner/Hellmann-Rekonstruktion von Bachs Markus-Passion bei Carus eingespielt.

2016 erschien eine CD mit Weihnachtskantaten von Gottfried August Homilius, Gottfried Heinrich Stölzel und Johann Heinrich Rolle (cpo) sowie die Gesamtaufnahme der Mozart-Klavierkonzerte (BIS), der sich die Kölner Akademie und Ronald Brautigam am Hammerklavier seit 2009 mit großem Erfolg widmen. Derzeit werden sämtliche Werke für Klavier und Orchester von Felix Mendelssohn-Bartholdy eingespielt, an die sich bis 2020 die Einspielung aller Beethoven-Konzerte anschließen wird. Im September 2017 erschienen zwei neue Einspielungen mit den Sinfonien op. 1 und 4 von Carl Friedrich Abel sowie Weihnachtskantaten von Johann Schelle.

2015 war die Kölner Akademie unter Leitung von Michael Alexander Willens mit dem Solisten Avi Avital in Shanghai, Beijing, Xi'An und Hong Kong zu Gast. Weitere Höhepunkte der letzten Zeit waren Tourneen nach Südamerika, Mexiko und Israel sowie Konzerte in Malta, Italien, Frankreich und den Niederlanden. 2016 gastierte die Kölner Akademie und Michael Alexander Willens mit Ronald Brautigam beim Mozart-Fest in Würzburg sowie bei den Haydn Festspielen in Eisenstadt und gestaltete das traditionelle Weihnachtskonzert in der Kölner Philharmonie. Im April 2017 war die Kölner Akademie im Rahmen des 20-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft Köln - Istanbul bei Konzerten in Istanbul und in der Kölner Trinitatiskirche zu hören.
 

Freitag, 27. Dezember 2019, 20 Uhr
Köln, Philharmonie

Magali Léger, Sopran
Marc Larcher, Tenor
Armando Noguera, Bariton
Jacques Offenbach:
"Pomme d’api"
"Trafalgar sur un volcan"

Samstag, 14. März 2020
Magdeburg

Magdeburger Telemann-Festtage
Georg Philipp Telemann: ,,Komm wieder, Herr,
zu der Menge der Tausenden in Israel"
Oratorium zur Einweihung der neuen St. Michaelis-Kirche

Sonntag, 26. April 2020, 18 Uhr
Bonn, Bundeskunsthalle

Ludwig van Beethoven: Musik zu einem Ritterballet WoO 1
Joseph Wölfl: "Das schöne Milchmädchen oder der Guckkasten"
Singspiel in zwei Akten WoO3

Samstag, 30. Mai 2020, 14 Uhr
Regensburg

Tage Alter Musik Regensburg
Ronald Brautigam, Hammerklavier
Ludwig van Beethoven:
Ouvertüre zu "Die Geschöpfe des Prometheus" op. 43
Konzert c-moll Nr. 3 op. 37
Konzert Es-dur Nr. 5 op. 73
für Klavier und Orchester

Sonntag, 31. Mai 2020, 11 Uhr
Amsterdam (NL), Concertgebouw

Ronald Brautigam, Hammerklavier
Ludwig van Beethoven:
Ouvertüre zu "Die Geschöpfe des Prometheus" op. 43
Konzert c-moll Nr. 3 op. 37
Konzert Es-dur Nr. 5 op. 73
für Klavier und Orchester

Sonntag, 21. Juni 2020, 15 Uhr
Leipzig, Michaeliskirche

Bachfest Leipzig
"Der Vater und seine 'Bub’n'"
Paolo Giacometti, Hammerklavier
Avinoam Shalev, Cembalo
Carl Philipp Emanuel Bach: Sinfonie e-moll Wq 178
Johann Christian Bach: Sinfonia concertante G-dur WarB C 45
Johann Christian Bach: Konzert f­-moll WarB C 73
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert D-dur KV 107/1 (KV6 21b)
nach Johann Christian Bachs Sonata für Klavier op. 5 Nr. 2
Carl Philipp Emanuel Bach: Doppelkonzert Es-dur Wq 47

Hörprobe