2020 feierte das Konzertbüro Andreas Braun sein 40-jähriges Bestehen!

Da war doch noch was! Auch wenn das Synonym für das Jahr 2020 wohl Corona ist:
2020 feierte das Konzertbüro Andreas Braun sein 40-jähriges Bestehen!

Am 1. Januar 1980 nahm Andreas Braun seine Tätigkeit als selbständiger Künstlervermittler mit einem „Auftrag einer auf Gewinn gerichteten Arbeitsvermittlung“ der seinerzeitigen Bundesanstalt für Arbeit auf. Parallel zu seinem Studium der Germanistik und Musikwissen-
schaften hatte er bereits zuvor ab 1972 Berufserfahrungen beim Kölner Kammerorchester und den Brühler Schlosskonzerten gesammelt, deren Geschäftsführer er schließlich wurde.

Künstler der ersten Stunde waren 1980 u.a. der Geiger Christoph Poppen und dessen Cherubini-Quartett sowie Musica Antiqua Köln, deren Generalmanagement das Konzertbüro Braun über Jahrzehnte wahrnahm. Zwischen 1980 und 1990 betätigte sich Andreas Braun auch als Konzertveranstalter und gründete Kammerkonzertreihen in Köln, Bonn und Düssel-
dorf, vornehmlich die Agrippina-Konzerte für Alte Musik im Kölner Schnütgen-Museum.

Im Laufe der Jahre kamen zahlreiche Deutschland-Vertretungen internationaler Ensembles und Orchester hinzu, deren erste Schritte auf deutsche Konzertpodien Andreas Braun ebnete, darunter Hesperion XX unter Jordi Savall, das Collegium Vocale Gent unter Philippe Herreweghe, der Monteverdi Choir und die English Baroque Soloists bzw. das Orchestre Révolutionnaire et Romantique unter Sir John Eliot Gardiner, das Orchester des 18. Jahr-
hunderts unter Frans Brüggen, Anima Eterna unter Jos van Immerseel, die Tallis Scholars unter Peter Phillips und das Hilliard Ensemble, das dem Konzertbüro Braun bis zum Ende seiner Konzerttätigkeit im Jahr 2015 die Treue hielt.

Ein tiefes Verständnis der Musik und deren Botschaft sowie eine herausragende Qualität in der Ausführung und Vermittlung an das Publikum, interessante und innovative Programm-
ideen waren stets und sind nach wie vor Voraussetzung für die Übernahme einer Künstler-
vertretung durch das Konzertbüro Andreas Braun. Die eindrucksvolle Liste der derzeit betreuten Dirigenten, Solisten, Kammermusik- und Vokalensembles sowie Orchester stellt dies eindrucksvoll unter Beweis.

Und noch ein Jubiläum - neben dem großen des Beethoven natürlich - galt es 2020 zu feiern: das Asasello-Quartett wurde 20! Und so herausfordernd das Corona-Jahr für unsere ganze Branche war, so hat sich das Asasello-Quartett in der ihm eigenen kompromisslosen Art einem der herausforderndsten Werke gestellt, Beethovens Großer Fuge B-dur op. 133. Kann man diese überzeugender spielen? Bitte hören Sie selbst: www.youtube.com/watch.