Ariadne Daskalakis
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Ariadne Daskalakis

Violine

Am 4. Dezember erscheint eine neue CD-Einspielung von Ariadne Daskalakis und Paolo Giaco-
metti (Hammerklavier) mit Werken Franz Schuberts für Violine und Klavier beim Label BIS (Franz Schubert: Music for Violin II). Die CD enthält die frühen Sonaten D-dur op. posth. 137/1 D 384 und a-moll op. posth. 137/2 D 385 aus dem Jahre 1816, die Sonate A-dur op. posth. 162 D 574, auch als “Grand Duo” bekannt (1817), sowie das Rondo h-moll op. 70 D 895 (1826). Damit ist die Gesamtaufnahme der Violinwerke von Franz Schubert abgeschlossen. Eine erste Aufnahme mit Ariadne Daskalakis und Paolo Giacometti erschien bereits im August 2019, ergänzt durch Werke für Violine und Orchester mit der Kölner Akademie unter Michael Alexander Willens.

Am 28. Dezember, 20.05 Uhr wird WDR3 eine Rundfunkaufnahme des pandemie-bedingt aus-
gefallenen Konzerts vom 8. November 2020 in St. Ursula in Köln senden. Ariadne Daskalakis und das Ensemble Vintage Köln mit Rainer Zipperling (Violoncello) und Gerald Hambitzer (Cem-
balo) spielen Werke von Georg Friedrich Händel, Heinrich Ignaz Franz Biber und Antonio Vivaldi.

Ariadne Daskalakis konzertiert gleichermaßen auf der modernen wie der barocken Violine. Sie genoss ihre musikalische Ausbildung an der Juilliard School, der Harvard University sowie der Hochschule der Künste Berlin und beschäftigte sich nach dem Studium zunehmend mit der historischen Aufführungspraxis. Die amerikanische Geigerin griechischer Herkunft war u.a. Preisträgerin des Internationalen ARD-Wettbewerbs München 1998. Zahlreiche Aufnahmen belegen das breite Spektrum ihres Repertoires, so die Rosenkranz-Sonaten von Biber, sämtliche Violinsonaten von Händel, Fauré und Raff, Violinkonzerte von Tartini, Vivaldi und Kalliwoda sowie ferner Werke von Lutoslawski, Janacek und Szymanowski. Seit 2000 ist Ariadne Daskalakis als Professorin an der Hochschule für Musik und Tanz Köln tätig.
 

Ariadne Daskalakis, amerikanische Geigerin griechischer Herkunft, wird von der Presse (WDR, MDR, „Early Music America“) als „Universalspezialistin“ gefeiert. Sie konzertiert gleichermaßen auf der modernen wie der barocken Geige, sie tritt solistisch auf, führt diverse Ensembles an und ist eine vielgefragte Pädagogin. Ariadne Daskalakis genoss eine humanistische und musika-
lische Ausbildung an der Juilliard School, der Harvard University und der Hochschule der Künste Berlin. Ihre Mentoren waren Eric Rosenblith, Szymon Goldberg, Ilan Gronich und Eugen Lehner. Nach ihrem Studium beschäftigte sie sich zunehmend mit der historischen Aufführungspraxis.

Ariadne Daskalakis war wiederholt zu Gast bei der Akademie für Alte Musik Berlin (u.a. als Solistin beim Vivaldi Projekt 4x4), bei Concerto Köln, der Kölner Akademie, dem Neuen Rheini-
schen Kammerorchester und dem Norwegischen Barockorchester sowie der Kammerakademie Potsdam und dem Portland Virtuosi Festival Orchester. Als Solistin und gleichzeitig als Leiterin arbeitete sie mit Ensembles wie dem Stuttgarter, Prager und Kölner Kammerorchester. Ferner konzertierte sie als Solistin mit Ensembles wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Stuttgarter, Dortmunder und Brünner Philharmonikern, der New Bedford Sym-
phony, dem Albanischen Rundfunkorchester und dem Athener National-Orchester und trat in Sälen wie dem Megaron Athen, der Berliner und Kölner Philharmonie, dem Konzerthaus Dort-
mund, dem Rudolfinum Prag und dem Saal der Gulbenkian-Stiftung Lissabon auf. Sie spielt als Kammermusikerin in Duo-Formationen mit Klavier oder Fortepiano sowie mit Barockensembles, wie etwa mit dem von ihr mitgegründeten Ensemble Vintage Köln. Sie war von 1995 bis 2005 Primaria des Manon Quartetts Berlin und von 1993 bis 2003 Konzertmeisterin des Ensembles Oriol Berlin. Ariadne Daskalakis war Preisträgerin des Internationalen ARD-Wettbewerbs München 1998 und weiterer Preise in den USA und Deutschland, ausgezeichnet u.a. von der Harvard Music Association und der Dortmunder Mozart-Gesellschaft.

Zahlreiche Aufnahmen belegen das breite Spektrum ihres Repertoires, wie die Rosenkranz-Sonaten von Biber, sämtliche Violinsonaten von Händel, Fauré und Raff, Violinkonzerte von Tartini, Vivaldi und Kalliwoda sowie Werke von Lutoslawski, Janacek und Szymanowski. Ihre CDs bei Tacet und Naxos wurden mitunter als “CD des Monats” hervorgehoben und in der Zeitschrift “The Strad” als “Selection of the Month” gelobt. „Early Music America“ schrieb zur Biber-Veröffent-
ichung: „Mit dieser Aufnahme befördert sich Daskalakis in die erste Riege der Barock-Geiger.“
Im August 2019 wurde Volume 1 der Gesamtaufnahme der Violinwerke von Franz Schubert mit Klavier und mit Orchester auf historischen Instrumenten bei BIS veröffentlicht.

Ariadne Daskalakis arbeitete für diverse Sonderprojekte u.a. mit den Komponisten Christoph Coburger, Sebastian Gottschick (ihrem Ehemann), Johannes Harneit, Jo Kondo, Thierry Tidrow, Caspar Johannes Walter und John Zorn zusammen, sowie mit den Choreografen Juan Kruz Diaz, Antonio Ruz und Yves Ytier.

Seit 2000 ist sie Professorin an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Ihre Studenten sind mitunter internationale Preisträger sowie Mitglieder in großen Orchestern wie dem Leipziger Gewandhaus-Orchester, dem Beethoven-Orchester Bonn, der NDR-Radiophilharmonie Hannover und dem WDR-Sinfonie- sowie Funkhausorchester. 2012 gründete Ariadne Daska-
lakis das Internationale Festival “Music from Land’s End” in Cape Cod, USA und seit 2015 ist sie Künstlerische Leiterin der Europäischen Akademie für Musik und darstellende Kunst Palazzo Ricci Montepulciano, die 2018 den „Mercurio“ Kulturpreis erhielt.
 

Hörprobe


Giuseppe Tartini: Violinkonzert E-dur D 50 Grave
Kölner Kammerorchester / Helmut Müller-Brühl
Label: Naxos


Heinrich Ignaz Franz Biber: Rosenkranz-Sonate
D-dur Nr. 14 „Mariä Himmelfahrt“ I
Ensemble Vintage Köln
Label: BIS


Witold Lutosławski: Subito für Violine und Klavier
Miri Yampolsky, Klavier
Label: Naxos