Asasello-Quartett
Foto: Hermann und Clärchen Baus
* Generalmanagement
Vertretungen in Deutschland und
weiteren europäischen Ländern
sind nicht gekennzeichnet.

Asasello-Quartett

Rostislav Kozhevnikov, Violine
Barbara Streil, Violine
Justyna Śliwa, Viola
Teemu Myöhänen, Violoncello

Die aus Russland (Rostislav Kozhevnikov), der Schweiz (Barbara Streil), Polen (Justyna Śliwa) und Finnland (Teemu Myöhänen) stammenden Musiker des Asasello-Quartetts haben sich in kurzer Zeit als hervorragende Interpreten des klassisch-romantischen sowie des zeitgenössi-
schen Repertoires einen Namen gemacht und zeichnen sich nicht zuletzt durch eine packende Unmittelbarkeit, den selbstverständlichen Umgang mit der Musik der Gegenwart sowie beson-
dere Konzertformate aus.

Das Asasello-Quartett wurde im Jahr 2000 in der Kammermusikklasse von Walter Levin an der Musikhochschule in Basel gegründet. Nach Abschluss der Studien wurde das Ensemble von 2003 bis 2006 in die Meisterklasse des Alban Berg Quartetts in Köln aufgenommen und studierte ferner Neue Musik bei David Smeyers. Der 1. Preis beim Wettbewerb des Migros-Kulturprozentes 2003 in Zürich bildete den Auftakt zu einer internationalen Konzerttätigkeit. 2009 folgte der zweite Preis beim ersten Internationalen Kammermusikwettbewerb in Hamburg, bei dem sich das Asasello-Quartett gegen 18 Streichquartette weltweit durchsetzte. Der Verband der Deutschen Konzertdirektionen zeichnete das Quartett mit dem Musikpreis 2010 aus.

Das Asasello-Quartett ist regelmäßig zu Gast bei internationalen Festivals sowie in renommier-
ten Konzerthäusern in ganz Europa. Seit 2014 wirkt das Quartett in Zusammenarbeit mit den Choreographen Richard Siegal und Stephanie Thiersch auch bei Tanz-Projekten wie "Bronze by Gold" u.a. beim Beethoven-Fest Bonn 2015 sowie 2019 in der neuen Ballettproduktion "Bilder-
schlachten" von Stephanie Thiersch in Kooperation mit dem Ensemble Les Siècles u.a. im Theater in Nîmes mit. Großes Aufsehen erregte das von der Kunststiftung NRW und der Kulturstiftung Pro Helvetia unterstützte Projekt "4 Paysages - 4 Landschaften", welches das Asasello-Quartett 2009 auf eine dreiwöchige Sibirien-Reise führte und für das Kompositions-
aufträge, u.a. an Alexandra Gryka und Sergej Newski, vergeben wurden. Auf einer interaktiven Website präsentieren Bilder, Filme, Kommentare und Reise-Soundtracks ein besonderes visuelles und auditives Erlebnis davon (www.listentopaysages.com).

Im Oktober 2019 veranstaltete das Asasello-Quartett unter dem Titel „Orbit Schönberg“ mit großem Erfolg einen eigenen vierteiligen Schönberg-Zyklus im Museum für Angewandte Kunst in Köln, bei dem alle Streichquartette Schönbergs erklangen und dessen Premiere im Schönberg Center in Wien bereits von Publikum und Presse begeistert aufgenommen worden war. Im Sommersemester 2020 ist das Ensemble „Quartet in Residence“ der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Mit großem Lob der Fachpresse erschien 2016 „Insights“, eine Gesamtaufnahme der Streich-
quartette Arnold Schönbergs, mit der Sopranistin Eva Resch bei Genuin. Bei dem Label hatte das Quartett zuvor die CDs „Echtzeit" und „Marmarai“ veröffentlicht.

Wichtige Impulse erhielt das Asasello-Quartett von Christophe Desjardins (Paris), Chaim Taub (Tel Aviv), Jürgen Geise (Salzburg) und David Alberman (London). Darüber hinaus war der Kontakt zu Komponisten wie Thomas Adès, Aleksandra Gryka, Michael Jarrell, Helmut Lachen-
mann, Heinz Marti, Sergej Newski, Matthias Pintscher, Wolfgang Rihm, Kaija Saariaho, Elsbieta Sikora, Christoph Staude eine große Bereicherung in der Erforschung zeitgenössischer Auf-
führungspraxis.

 

Sonntag, 26. Dezember 2021, 17 Uhr
Düsseldorf, Kunstpalast, Robert Schumann-Saal

Joseph Haydn: Streichquartett B-dur op. 76,4 Hob. III/78 „Sonnenaufgang“
Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett F-dur Nr. 23 KV 590
Peter Tschaikowsky:Streichquartett B-dur Nr. 1 op. 11

Freitag, 4. März 2022, 20 Uhr
Köln, Museum für Angewandte Kunst (MAKK)

Sputnik DSCH
"Es will gar keine Sonne scheinen"
Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett  b-moll Nr. 13 op. 138
Franz Schubert: Streichquartett G-dur Nr. 15 D 887

Freitag, 1. April 2022
Köln, Sancta Clara Keller

"Neben der Spur"
Überraschungsprogramm

Freitag, 6. Mai 2022, 20 Uhr
Köln, Museum für Angewandte Kunst (MAKK)

Sputnik DSCH
"Denn das Schöne ist nichts als des Schrecklichen Anfang"
Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett fis-moll Nr. 7 op. 108
Andrei Volkonsky: Streichquartett op. 6
„Eine kleine romantische Opernszene“
Viktor Suslin: Streichquartett
Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett f-moll Nr. 1 op. 122

Freitag, 10. Juni 2022
Köln, Sancta Clara Keller

"Neben der Spur"
Überraschungsprogramm

Freitag, 2. September 2022, 20 Uhr
Köln, Museum für Angewandte Kunst (MAKK)

Sputnik DSCH
"Es gibt Untaten, über welche kein Gras wächst"
Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett F-dur Nr. 3 op. 68
Benjamin Britten: Streichquartett C-dur Nr. 2 op. 31
Béla Bartók: Streichquartett Sz 114 Nr. 6 BB 119

Freitag, 21. Oktober 2022
Köln, Sancta Clara Keller

"Neben der Spur"
Überraschungsprogramm

Freitag, 2. Dezember 2022, 20 Uhr
Köln, Museum für Angewandte Kunst (MAKK)

Sputnik DSCH
"Quellen"
Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett D-dur Nr. 4 op. 83
Ahmed Adnan Saygun: Streichquartett Nr. 1 op. 27
Lydia Auster: Streichquartett Nr. 3 "Turkmenian“

Hörprobe