Asasello-Quartett
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Asasello-Quartett

21 Jahre Asasello-Quartett

Das Asasello-Quartett begeistert nach wie vor mit außergewöhnlich schönen und spannenden Projekten. Am 25. September wirkte das Ensemble bei der Hommage zum 70. Geburtstag von Robert HP Platz in der Kunststation St. Peter in Köln mit. Neben verschiedenen Werken des Komponisten erklang dabei die Uraufführung von „Sonnengesang“. Am 2. Oktober begleitete das Asasello-Quartett die Preisträger des Schumann-Wettbewerbs im Robert Schumann-Saal in Düsseldorf, am 5. Oktober gastierte es in der Stadthalle in Kleve. Am 2. September war das Asasello-Quartett an der Welturaufführung von Michael Wertmüllers "D.I.E" im Rahmen der Ruhrtriennale in der Kraftzentrale im Landschaftspark Nord in Duisburg beteiligt. Es folgten Aufführungen am 3., 4., 5., 11. und 12. September. Bereits am 20. August gastierte das Quartett erstmals mit Werken von Joseph Haydn, Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann bei den Brühler Schlosskonzerten.

Das Asasello-Quartett feiert in diesem Jahr seinen 21. Geburtstag. Aus diesem Anlass produ-
zierte der Verein der Freunde des Asasello-Quartetts e.V. in Zusammenarbeit mit dem Kölner Kulturkanal einen Geburtstagsfilm unter dem Titel "Endlich erwachsen". Auf Nachfrage senden wir Ihnen gerne den Link zum Film mit viel Musik und zahlreichen Gästen.

Das Ensemble wurde im Jahr 2000 in der Kammermusikklasse von Walter Levin an der Musikhochschule in Basel gegründet. Der damaligen Besetzung gehörten wie heute noch Rostislav Kozhevnikov (Violine), Barbara Streil, ehemals Kuster (Violine) und Justyna Śliwa (Viola) an. Lediglich an der Cello-Position gab es mehrfach Änderungen. Seit 2014 ist Teemu Myöhänen der Cellist der Asasellos. Nach Abschluss der Studien wurde das Ensemble von 2003 bis 2006 in die Meisterklasse des Alban Berg Quartetts in Köln aufgenommen und studierte ferner Neue Musik bei David Smeyers. Die aus Russland, der Schweiz, Polen und Finnland stammenden Musiker haben sich als hervorragende Interpreten des klassisch-romantischen sowie des zeitgenössischen Repertoires hervorgetan und zeichnen sich durch außergewöhn-
liche Konzertformate aus. Im Oktober 2019 veranstaltete das Ensemble unter dem Titel „Orbit Schönberg“ seinen eigenen vierteiligen Schönberg-Zyklus im Museum für Angewandte Kunst in Köln, bei dem alle Streichquartette Schönbergs in beziehungsreichen Repertoirekonstellationen erklangen und dessen Premiere im Schönberg Center in Wien vorausging. Seit 2014 wirkt das Quartett in Zusammenarbeit mit den Choreographen Richard Siegal und Stephanie Thiersch regelmäßig bei Tanz-Projekten wie u.a. "Bronze by Gold" (Beethoven-Fest Bonn 2015) und 2019 in der neuen Ballettproduktion "Bilderschlachten" von Stephanie Thiersch in Kooperation mit dem Ensemble Les Siècles im Theater in Nîmes mit. Weitere Projekte sind in Planung.

 

Rostislav Kozhevnikov, Violine
Barbara Streil, Violine
Justyna Śliwa, Viola
Teemu Myöhänen, Violoncello

Die aus Russland (Rostislav Kozhevnikov), der Schweiz (Barbara Streil), Polen (Justyna Śliwa) und Finnland (Teemu Myöhänen) stammenden Musiker des Asasello-Quartetts haben sich in kurzer Zeit als hervorragende Interpreten des klassisch-romantischen sowie des zeitgenössi-
schen Repertoires einen Namen gemacht und zeichnen sich nicht zuletzt durch eine packende Unmittelbarkeit, den selbstverständlichen Umgang mit der Musik der Gegenwart sowie beson-
dere Konzertformate aus.

Das Asasello-Quartett wurde im Jahr 2000 in der Kammermusikklasse von Walter Levin an der Musikhochschule in Basel gegründet. Nach Abschluss der Studien wurde das Ensemble von 2003 bis 2006 in die Meisterklasse des Alban Berg Quartetts in Köln aufgenommen und studierte ferner Neue Musik bei David Smeyers. Der 1. Preis beim Wettbewerb des Migros-Kulturprozentes 2003 in Zürich bildete den Auftakt zu einer internationalen Konzerttätigkeit. 2009 folgte der zweite Preis beim ersten Internationalen Kammermusikwettbewerb in Hamburg, bei dem sich das Asasello-Quartett gegen 18 Streichquartette weltweit durchsetzte. Der Verband der Deutschen Konzertdirektionen zeichnete das Quartett mit dem Musikpreis 2010 aus.

Das Asasello-Quartett ist regelmäßig zu Gast bei internationalen Festivals sowie in renommier-
ten Konzerthäusern in ganz Europa. Seit 2014 wirkt das Quartett in Zusammenarbeit mit den Choreographen Richard Siegal und Stephanie Thiersch auch bei Tanz-Projekten wie "Bronze by Gold" u.a. beim Beethoven-Fest Bonn 2015 sowie 2019 in der neuen Ballettproduktion "Bilder-
schlachten" von Stephanie Thiersch in Kooperation mit dem Ensemble Les Siècles u.a. im Theater in Nîmes mit. Großes Aufsehen erregte das von der Kunststiftung NRW und der Kulturstiftung Pro Helvetia unterstützte Projekt "4 Paysages - 4 Landschaften", welches das Asasello-Quartett 2009 auf eine dreiwöchige Sibirien-Reise führte und für das Kompositions-
aufträge, u.a. an Alexandra Gryka und Sergej Newski, vergeben wurden. Auf einer interaktiven Website präsentieren Bilder, Filme, Kommentare und Reise-Soundtracks ein besonderes visuelles und auditives Erlebnis davon (www.listentopaysages.com).

Im Oktober 2019 veranstaltete das Asasello-Quartett unter dem Titel „Orbit Schönberg“ mit großem Erfolg einen eigenen vierteiligen Schönberg-Zyklus im Museum für Angewandte Kunst in Köln, bei dem alle Streichquartette Schönbergs erklangen und dessen Premiere im Schönberg Center in Wien bereits von Publikum und Presse begeistert aufgenommen worden war. Im Sommersemester 2020 ist das Ensemble „Quartet in Residence“ der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Mit großem Lob der Fachpresse erschien 2016 „Insights“, eine Gesamtaufnahme der Streich-
quartette Arnold Schönbergs, mit der Sopranistin Eva Resch bei Genuin. Bei dem Label hatte das Quartett zuvor die CDs „Echtzeit" und „Marmarai“ veröffentlicht.

Wichtige Impulse erhielt das Asasello-Quartett von Christophe Desjardins (Paris), Chaim Taub (Tel Aviv), Jürgen Geise (Salzburg) und David Alberman (London). Darüber hinaus war der Kontakt zu Komponisten wie Thomas Adès, Aleksandra Gryka, Michael Jarrell, Helmut Lachen-
mann, Heinz Marti, Sergej Newski, Matthias Pintscher, Wolfgang Rihm, Kaija Saariaho, Elsbieta Sikora, Christoph Staude eine große Bereicherung in der Erforschung zeitgenössischer Auf-
führungspraxis.

 

Freitag, 26. November 2021, 19.30 Uhr
Köln, Hochschule für Musik und Tanz, Konzertsaal

Gesamtaufführung der Beethoven-Streichquartette
durch Alumni-Quartette der HfMT Köln
zum Abschied von Prof. Harald Schoneweg
Ludwig van Beethoven:
Streichquartett c-moll op. 18,4
Streichquartett  B - dur op. 130
Große Fuge op. 133

Sonntag, 26. Dezember 2021, 17 Uhr
Düsseldorf, Kunstpalast, Robert Schumann-Saal

Weihnachtskonzert
Joseph Haydn: Streichquartett B-dur op. 76,4 Hob. III/78 „Sonnenaufgang“
Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett F-dur Nr. 23 KV 590
Peter Tschaikowsky:Streichquartett B-dur Nr. 1 op. 11

Freitag, 28. Januar 2022
Köln, Museum für Angewandte Kunst (MAKK)

Sputnik DSCH
"Es will gar keine Sonne scheinen"
Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett  b-moll Nr. 13 op. 138
Franz Schubert: Streichquartett G-dur Nr. 15 D 887

Freitag, 4. März 2022
Köln, Sancta Clara Keller

"Neben der Spur"
Überraschungsprogramm

Freitag, 6. Mai 2022
Köln, Museum für Angewandte Kunst (MAKK)

Sputnik DSCH
"Denn das Schöne ist nichts als des Schrecklichen Anfang"
Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett fis-moll Nr. 7 op. 108
Andrei Volkonsky: Streichquartett op. 6
„Eine kleine romantische Opernszene“
Viktor Suslin: Streichquartett
Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett f-moll Nr. 1 op. 122

Freitag, 10. Juni 2022
Köln, Sancta Clara Keller

"Neben der Spur"
Überraschungsprogramm

Freitag, 2. September 2022
Köln, Museum für Angewandte Kunst (MAKK)

Sputnik DSCH
"Es gibt Untaten, über welche kein Gras wächst"
Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett F-dur Nr. 3 op. 68
Benjamin Britten: Streichquartett C-dur Nr. 2 op. 31
Béla Bartók: Streichquartett Sz 114 Nr. 6 BB 119

Freitag, 21. Oktober 2022
Köln, Sancta Clara Keller

"Neben der Spur"
Überraschungsprogramm

Freitag, 2. Dezember 2022
Köln, Museum für Angewandte Kunst (MAKK)

Sputnik DSCH
"Quellen"
Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett D-dur Nr. 4 op. 83
Ahmed Adnan Saygun: Streichquartett Nr. 1 op. 27
Lydia Auster: Streichquartett Nr. 3 "Turkmenian“

Hörprobe