Asasello-Quartett
Foto: Hermann und Clärchen Baus
* Generalmanagement
Vertretungen in Deutschland und
weiteren europäischen Ländern
sind nicht gekennzeichnet.

Asasello-Quartett

Rostislav Kozhevnikov, Violine
Barbara Streil, Violine
Justyna Śliwa, Viola
Teemu Myöhänen, Violoncello

Die aus Russland (Rostislav Kozhevnikov), der Schweiz (Barbara Streil), Polen (Justyna Śliwa) und Finnland (Teemu Myöhänen) stammenden Musiker des Asasello-Quartetts haben sich in kurzer Zeit als hervorragende Interpreten des klassisch-romantischen sowie des zeitgenössi-
schen Repertoires einen Namen gemacht und zeichnen sich nicht zuletzt durch eine packende Unmittelbarkeit, den selbstverständlichen Umgang mit der Musik der Gegenwart sowie beson-
dere Konzertformate aus.

Das Asasello-Quartett wurde im Jahr 2000 in der Kammermusikklasse von Walter Levin an der Musikhochschule in Basel gegründet. Nach Abschluss der Studien wurde das Ensemble von 2003 bis 2006 in die Meisterklasse des Alban Berg Quartetts in Köln aufgenommen und studierte ferner Neue Musik bei David Smeyers. Der 1. Preis beim Wettbewerb des Migros-Kulturprozentes 2003 in Zürich bildete den Auftakt zu einer internationalen Konzerttätigkeit. 2009 folgte der zweite Preis beim ersten Internationalen Kammermusikwettbewerb in Hamburg, bei dem sich das Asasello-Quartett gegen 18 Streichquartette weltweit durchsetzte. Der Verband der Deutschen Konzertdirektionen zeichnete das Quartett mit dem Musikpreis 2010 aus.

Das Asasello-Quartett ist regelmäßig zu Gast bei internationalen Festivals sowie in renommier-
ten Konzerthäusern in ganz Europa, so zuletzt in der Kölner Philharmonie im April 2017. Seit 2014 wirkt das Quartett in Zusammenarbeit mit den Choreographen Richard Siegal und Ste-
phanie Thiersch auch bei Tanz-Projekten mit, z.B. in "Bronze by Gold" von Stephanie Thiersch beim Beethoven-Fest Bonn 2015. Großes Aufsehen erregte das von der Kunststiftung NRW und der Kulturstiftung Pro Helvetia unterstützte Projekt "4 Paysages - 4 Landschaften", welches das Asasello-Quartett 2009 auf eine dreiwöchige Sibirien-Reise führte und für das eigens Kompo-
sitionsaufträge, u.a. an Alexandra Gryka und Sergej Newski, vergeben wurden. Auf einer inter-
aktiven Website präsentieren Bilder, Filme, Kommentare und Reise-Soundtracks ein besonde-
res visuelles und auditives Erlebnis davon (www.listentopaysages.com).

Mit großem Lob der Fachpresse erschien 2016 „Insights“, eine Gesamtaufnahme der Streich-
quartette Arnold Schönbergs, mit der Sopranistin Eva Resch bei Genuin. Bei dem Label hatte das Quartett zuvor die CDs „Echtzeit" und „Marmarai“ veröffentlicht.

Wichtige Impulse erhielt das Asasello-Quartett von Christophe Desjardins (Paris), Chaim Taub (Tel Aviv), Jürgen Geise (Salzburg) und David Alberman (London). Darüber hinaus war der Kontakt zu Komponisten wie Thomas Adès, Aleksandra Gryka, Michael Jarrell, Helmut Lachen-
mann, Heinz Marti, Sergej Newski, Matthias Pintscher, Wolfgang Rihm, Kaija Saariaho, Elsbieta Sikora, Christoph Staude eine große Bereicherung in der Erforschung zeitgenössischer Auf-
führungspraxis.

 

Süddeutsche Zeitung, 1. Februar 2014
„Sobald die vier Musiker des Asasello String Quartetts, deren Nicht-Tänzerkörper in Unterwäsche sehr verletzlich wirken, zu ihren Instrumenten greifen, scheinen sie über sich hinauszuwachsen. Wow! (...) Richard Siegals 'If/Then For Strings' ist eines jener Bewegungs- und Interaktionsexperimente, in denen der amerikanische Tänzer und Choreograf seine If/Then-Methode an unterschiedlichen Kooperationspartnern und Künsten erprobt (...) Und allein die Bereitschaft der vier, dies zuzulassen, ist bewundernswert."

Ensemble, Dezember 2013 / Januar 2014
„Da läßt das Asasello Quartett zunächst folkloristische Couleurs flimmern, die dann in ätherischen Flageoletts und Pizzicati pianissimo zu Schemen und schließlich mit einem Tango-Gestus in labilen Timbres balanciert werden. Ein ambitioniertes Programm in perfekten Interpretationen [zur CD 'Echtzeit' mit Werken von Michael Jarrell, Conlon Nancarrow und Rolf Riehm]."

Rondo, 23. November 2013
„Das in Köln beheimatete Asasello-Quartett gehört seit fast einem Jahrzehnt zu den unermüdlichen Kämpfern für das abenteuerlich Neue, Komplexe, Komplizierte. Und um den Hörer vollkommen unvoreingenommen auf eine enorm anspruchsvolle Klang-Reise zu schicken, zu der man jetzt anhand dreier Stücke aufgebrochen ist, hat man im Booklet völlig auf die obligatorische Werkerläuterungen verzichtet. Unter dem Motto „Echtzeit“ steht das Album (...) Doch „Echtzeit“ könnte auch einfach nur für den aufführungspraktischen Vollzug der Asasellos stehen. Und der ist schlichtweg entwaffnend mitreißend! Keine noch so gefährliche, hundsgemein spieltechnische Gratwanderung und Herausforderung gibt es da, die man nicht in Echtzeit mühelos bewältigt. Bereits Jarrells „Zeitfragmente“ (...) ist ein einziger Unruheherd (...) Von Jarrell und Riehm eingerahmt wird schließlich das 3. Streichquartett (1987) des Amerikaners Conlon Nancarrow. Mit seinen „Player Piano Studies“ hatte Nancarrow schon in den 1940er Jahren die musikalische Zeit in irrwitzige Polytempi aufgelöst, bei denen sich ein Pianist nur die Hände gebrochen hätte. Nicht handzahmer ist sein Streichquartett angelegt, das er mit seiner markanten Kanontechnik genauso infiziert hat wie mit bluesartigen Harmonien. Und wie das Asasello-Quartett nun diesem verwegen burlesken Quartett Beine macht, entpuppt sich nicht nur als eine wohl kaum zu übertreffende Teamleistung, sondern auch als ein hinterlistiges Vergnügen."

Kölner Stadt-Anzeiger, 8. Mai 2013
„Im Rahmen des Festivals ’Acht Brücken’ fand jetzt zum vierten Mal ein Internationa-ler Kompositionswettbewerb statt (...) Die Ausschreibung richtete sich an Komponis-ten bis 26 Jahre und zielte dem Festivalthema ’Elektronik - Electronics’ entsprechend auf Stücke für Streichquartett und Elektronik (...) Als ausgezeichnete Geburtshelfer der neuen Stücke dienten das junge Kölner Asasello Quartett und der Klangregisseur Florian Zwissler.“

General-Anzeiger Bonn, 8. November 2012
„Im Beethoven-Haus stand Matthias Pintschers 'Study IV on Treatise on the Veil' für Streichquartett von 2008 auf dem Programm. Gespielt wurde es von dem in Köln ansässigen Asasello Quartett, das sich spätestens durch seine eigene Reihe "1:1 - schon gehört?" als Vermittler Neuer Musik einen Namen gemacht hat (...) Das gute Verständnis und die hohe Affinität zu dieser Musik zeigten sich bereits im ersten Durchspielen des Werks, das durchsetzt ist von technischen Finessen (...) Welche Techniken der Verschleierung Matthias Pintscher angewandt hat, zeigte in kleinen Schritten das Asasello Quartett und machte so eindrucksvoll deutlich, dass auch Beethoven - versehen mit Büroklammern - nicht mehr nach Beethoven klingt. Auch boten die Musiker einen hochinteressanten und teils vergnüglichen Einblick in ihre eigene Herangehensweise an die hochkomplexe Musik und ihre Probenarbeit. Beim abschließenden zweiten Durchgang der 'Study IV on Treatise on the Veil' lag es förmlich in der Luft: Die Spannung des Publikums und seine Konzentration beim Hören wirkte greifbar." 

Stuttgarter Zeitung, 25. Oktober 2012
„Das Asasello Quartett hat im Stuttgarter Mozartsaal musiziert (...) Den Musikern des Asasello Quartetts ging es um die Darstellung der formalen Parallelen ebenso wie um die Feinzeichnung und die Gewichtung der Details (...) Schönbergs op. 37, dieses so spröde und in seiner Komplexität enorm widerspenstige Stück Musik, wurde vom Asasello Quartett mit Verve und Präzision zum Hörabenteuer geformt. Wann hört man hier schon mal so genau das spätromantische Espressivo so eng und schlüssig gekoppelt mit dem Mechanismus der kühl-analytisch gebauten motivisch-thematischen Struktur? (...) Beethovens op. 59,1 schließlich sollte das Asasello Quartett brillant als verkapptes Orchesterstück in Szene setzen. Begeisterung und der dritte Satz aus Mendelssohns erstem Streichquartett als Zugabe."

Weilheimer Tagblatt, 15. Oktober 2012
„Mit innovativem Spiel gingen Rostislav Kozhevnikov, Barbara Kuster, Justina Sliwa und Wolfgang Zamastil Mozarts Streichquartett d-moll KV 173 an (...) Die herbe, meisterhaft mit Dissonanzen jonglierende Finalfuge geriet zur idealen Überleitung zum Streichquartett Nr. 1 'Kreutzersonate' von Leos Janácek (...) Da waren die Musiker in ihrem Element. Die vier Sätze dichtester Ausdrucksmusik boten sie mit höchster Hingabe und technischer Perfektion. Gelassener konnten sie sich nach der Pause dem Streichquartett a-moll op. 51/2 von Brahms widmen, dessen Kunst der thematischen Verarbeitung von liedhaften und rhythmisch aufbegehrenden Motiven sie im Wechsel der Instrumente feinsinnig nachspürten. Mit feuriger Dynamik wurden die Ecksätze zum Glühen gebracht, der vielschichtige Farbenwechsel der Mittelteile gelang durch genaueste Phrasierung und Artikulation."

Rheinische Post, 26. März 2012
„... im Rittersaal der Burg Linn (...) bot das Asasello Quartett ein Konzert von ausgesuchten Qualitäten (...) Und die ausgewählte Komposition [Mozarts Streichquartett Es-dur] erwies sich als ideale Vorlage für das Asasello, denn sie präsentierten sich als traumhaft harmonierendes Team hochkarätiger Individuen (...) Tieftraurig und unheimlich zugleich begann in schroffem Kontrast dazu Alfred Schnittkes Streichquartett Nr. 3 (...) Stürmischer Beifall belohnte das Asasello Quartett für seinen virtuosen Beitrag."

Garmisch-Partenkirchner Tagblatt, 14. März 2012
„Asasello-Quartett überzeugt im Richard-Strauss-Institut mit außergewöhnlicher Interpretation (...) Die Zuhörer im ausverkauften Konzertsaal fanden (...) zunehmend Gefallen an dieser Interpretation und lernten einmal einen anderen Mozart kennen [Streichquartett Es-dur KV 428] (...) Das perfekte Zusammenspiel, das virtuose Können der vier Musiker begeisterte auch bei Leos Janácek [Streichquartett Nr. 1 'Kreutzersonate']. (...) Eine gute Wahl insgesamt, aber insbesondere bei dem Hörgenuss des Streichquartetts Es-dur op. 12 von Felix Mendelssohn Bartholdy. In ihrer Interpretation des lyrisch-liedhaften Zyklus' (...) gab es viel zu entdecken. Die Darbietung war romantisch, frisch und gab Raum für die komponierte Fülle wechselnder Empfindungen. Trotzdem blieb sie dabei sachlich-durchsichtig. Das Asasello-Quartett empfahl sich dem Konzertpublikum an diesem Abend als Kammermusik.-Ensemble mit Charakter, das man gern wieder einmal hören möchte."

Ensemble News, Februar 2012
„'Paysages', so lautet der Titel eines großen Projekts, das im Jahr 2009 mit einer Konzertreise nach Sibirien begann und in 2012 in einem komplett neuen und bisher einzigartigen Format seinen Höhepunkt findet. So ging im Februar die erste multimediale Streichquartett-Webpräsenz ins Internet, mit der das Asasello Quartett spielerisch einen Dialog mit Geistesverwandten, aber auch eine seriöse Auseinandersetzung mit Heimat, Identität und Herkunft von Musik sucht. Gewohnte Strukturen werden aufgebrochen und www.listentopaysages.com bietet die Chance (...) in die Welt des Streichquartetts einzutauchen und gleichzeitig in einen sehr persönlichen Kontakt mit den Musikern zu treten."

Ostsee-Zeitung, 14. Oktober 2011
„Eben dort [im Mellenthiner Wasserschloss] (...) konnte man (...) auch noch großer Kunst lauschen. Und dies in doppelter Hinsicht, denn das Usedomer Musikfestival hatte mit Streich-
quartetten von Mozart (KV 173) und Schumann (op. 41/3) sowie Werken für Singstimme und Streichquartett von Dalia Kairaityte ('Sommerbriefe'), Alexander Gretschaninow ('Tote Blätter') und Brahms ('Fünf Ophelia-Lieder') nicht nur tatsächlich große Kunst, sondern mit Lucia Duchonová (Mezzosopran) und dem Asasello Quartett auch noch hervorragende Künstler im Angebot. Apart zudem die erneute Präsentation einer nicht eben gängigen Besetzung (...) Lucia Duchonová hat die hier gestalterisch besonders subtilen Anforderungen auf schönste Weise umgesetzt (...) Und dies in bester Übereinstimmung mit dem Asasello Quartett, das dann mit Mozart und Schumann für weitere Höhepunkte sorgte. Das Spiel dieses Ensembles ist faszinierend. Über Technik reden wir da gar nicht. Wohl aber über eine Art so klangintensiven wie gelösten Musizierens, die schon den mit sparsamstem Vibrato und äußerst dynamisch gehandhabter Bogentechnik ge-
stalteten Mozart zum fast staunenswerten Erlebnis werden ließ. Solche erheblich potenzierte gestalterische Lebendigkeit und Vielfalt gereichte dann auch dem Schumann sehr zum Wohle - und einem Ensemble zur Ehre, das rechtens zu den ganz vorzüglichen gezählt werden darf."

Marler Zeitung, 1. Oktober 2011
„... das Asasello Quartett schaffte es, [Matthias] Pintschers Viertes Streichquartett 'In Ritratto de Gesualdo' auch den Nichteingeweihten in Sachen Neuer Musik nahezubringen (...) Im Spiel verständigen sich die vier allerdings in traumhafter Vollendung auf den Moment. So wird im [Marler] Rathaus Mozarts Quartett d-moll zu viel mehr als nur zu einem 'schönen' Mozart zum Zurücklehnen, und später Schumanns A-dur Streichquartett zu weit mehr als einem Kleinod schwelgender Romantik. Stattdessen fühlt man sich jedes Mal in einen aufwühlenden Kosmos hineingezogen - nicht zuletzt durch die intensive Betonung des Motorischen bei gleichzeitiger lupenreiner Transparenz (...) Zumindest, wenn, wie an diesem Abend im Rathaus, die wage-
mutigen Interpreten des Asasello Quartetts alle Grenzen in Sachen Klang und Dynamik zu sprengen suchen [in Pintschers 'In Ritratto de Gesualdo']. In diesem Feuerwerk an hochkon-
zentrierten Details, sphärischen Klangflächen und eruptiven Ausbrüchen lebt eine Seele in Aufruhr (...) Der langanhaltende Beifall im Rathaus zeugt vom intuitiven Verständnis."

Tegernseer Zeitung, 12. Juli 2011
„Sie strahlten schon beim Betreten der Bühne, und die Begeisterung des Asasello Quartetts bei seinem Auftritt im Festsaal in Wildbad Kreuth [Oleg Kagan Musikfest] hielt bis zur letzten Note an (...) Die moderne Interpretation des romantischen Klassikers Felix Mendelssohn-Bartholdy und seiner begabten Schwester Fanny Hensel faszinierte ebenso wie die romantischen Klänge der zeitgenössischen Komponistin Kaija Saariaho (...) Bei Hensels viel zu unbekanntem 'Quartett in Es-dur' beeindruckte besonders, wie die vier Streicher mit ihrem virtuosen und präzise-klaren Spiel die überraschend neuzeitlich anmutenden Klänge interpretierten - mutige Dissonanzen und hochdramatische Sequenzen inklusive. Saariahos 'Nymphea' entführte Musiker und Zuhörer dann in die Welt der wispernden Wassergeister (...) Ein gelungener klanglicher Exkurs (...) Ob perlend oder stürmend, ob rasend schnell oder weich-getragen, ob als Einzelstimmen von Kla-
vier und Violine oder als einiger Klangkörper: Emotionen und Energie der Musiker rissen die Gäste in ihren Bann [in Mendelssohns Klaviersextett D-dur]."

Basellandschaftliche Zeitung, 18. April 2011
„In Basel gibt es eine Internationale Gesellschaft für Neue Musik (...) Zum Leitbild der Gesell-
schaft gehört so etwas wie die richtige Mischung (...) Diese Mischung hat am Freitag das Asa-
sello Quartett in der Gare du Nord mit Streichquartetten aus der Schweiz sowie aus Deutschland, Polen und Russland perfekt umgesetzt (...) aus einem Guss interpretiert, und technisch zu fein-
sten Graden herausgeschliffen spielen sie das Auftragswerk [Streichquartett Nr. 3 von Sergej Newski] (...) das Asasello Quartett - es ist ja in Basel auch entstanden - begeistert einmal mehr das Publikum der Gare du Nord."

Oberbayerisches Volksblatt , 12. April 2011
„Schon nach den ersten Takten durfte das Publikum die behutsame Balance, das klanglich aus-
differenzierte Spiel des Asasello-Quartetts genießen (...) Die zauberhaften Melodien schienen wie von selbst zu erklingen, als sei die zartgliedrige Pianistin [Keiko Hattori] lediglich die beschei-
dene Mittlerin der Musik. Das zarte, schlichte Larghetto und das fröhliche Finale zeigte die reife Klangkultur des Ensembles (...) Im Streichquartett Nr. 3 in A-Dur [von Schumann] konnte das Publikum tatsächlich erleben, dass die Musik (...) ewig jung und zeitlos ist (...) Mit welcher Dyna-
mik und Sensibilität das Asasello-Quartett die einzelnen Sätze spielte, war ein großer Hörge-
nuss. Das energische Assai agitato und variationenreiche Scherzo mit dem innigen Dialog zwischen Geige und Bratsche, das ausdrucksvolle Adagio molto und der beschwingte Finalsatz betörten das Publikum. Eine große musikalische Herausforderung stellte das berühmte f-Moll-Klavierquintett Opus 34 von Johannes Brahms dar. Natürlich meisterte das Ensemble auch dieses monumentale Werk mit Bravour (...) Das Asasello-Quartett brillierte auch hier mit einem ungemein farbigen, nuancenreichen Spiel, meisterhaft gelang ihm der häufige Wechsel zwischen kraftvollen Fortissimo-Ausbrüchen und träumerischer Zartheit, zwischen fesselnder Dramatik und ruhigem Ausdruck (...) Die nicht enden wollenden, variiert wiederholten Themen der Komposition erforderten von den Musikern einen enormen physischen Kraftakt. Für ihr aus-
drucksstarkes Spiel erhielten Pianistin und Ensemble von den begeisterten Hörern Beifall im Stehen."

Münsterland-Zeitung, 24. März 2011
„Im Rahmen der beiden Reihen Stadtlohn: Klassik und Best of NRW hat jetzt das Asasello Quartett mit Werken von Mozart, Newski und Schumann in Stadtlohn musikalisch einen starken Eindruck hinterlassen. Mit vier Werken aus dem Programm '4 Paysages - 4 Landschaften' be-
geisterte das Ensemble (...) Insgesamt eine überzeugende und leidenschaftliche Darbietung musikalischer Kontraste."

Ruhr Nachrichten, 28. Februar 2011
„Ein kontrastreiches Programm bot das Asasello Quartett im Haus Witten (...) Auf vier sorgfältig aufeinander abgestimmten Streichinstrumenten erzeugten die jungen Künstler ein kühles, aber kristallklares Klangbild. Die bisweilen etwas rauen Farben waren mit emotionalen Ausbrüchen durchsetzt und sorgten zusammen mit einer exzellenten Spieltechnik für atemlose Spannung. So klang denn auch Mozarts d-moll Quartett KV 421 mit seiner süßen Traurigkeit ungewohnt mäch-
tig und emotional. Besonders das tongewaltige Cello setzte in den Ecksätzen Akzente. Die Mittel-
sätze erklangen transparent und ließen einen Hauch von Traurigkeit zu. Der folgende Sprung in die Moderne war schockierend (...) Die spieltechnischen Möglichkeiten der Streichinstrumente wurden voll ausgereizt. Bogenstriche auf Steg, Seitenhalter und Henkeldarm erzeugten knarzen-
de und quietschende Geräusche. Rasches Tremolieren und rasende Pizzikati bauten eine Spannung auf, die sich in gewaltigen Klangverdichtungen entlud ['Lightem' von Aleksandra Gryka]. Etwas subtiler komponiert war das Streichquartett Nr. 3 von Sergej Newski. Auch hier wurden alle technischen Möglichkeiten zur Geräuschentwicklung genutzt... "

Kölner Stadt-Anzeiger, 19./20. Februar 2011
„Die vier Musiker geben ein Musterbeispiel gelungener Talentförderung (...) Heute gehört das Asasello Quartett zu den hoffnungsvollsten Nachwuchsformationen (...) Jetzt eröffneten die Asa-
sellos die zweite Spielzeit der Reihe 'Spitzentöne', mit der die Kölner Musikhochschule eine Aus-
wahl herausragender Talente präsentiert (...) Ganz anders gelangen dagegen die abrupten Charakterwechsel von Schumanns op. 41,3 mit denen ein Gestus den anderen in romantischer Vielstimmigkeit ersetzt und zugleich erst richtig motiviert. Die eigens für das Asasello Quartett geschriebenen Novitäten stammten von Aleksandra Gryka und Sergej Newski."

Bonner Rundschau, 18. Februar 2011
„Die 'Young Stars', darunter die traditionellen vier 'Best of NRW'-Konzerte, gehören zu den be-
sonders populären Veranstaltungsreihen, die das Beethoven-Haus in seinem Kammermusik-
saal gibt. Jüngst war es das Asasello-Quartett, das sein 'Paysages' ('Landschaften')-Programm mit viel Zustimmung spielte. Zwei Kompositions-Aufträge hat das Asasello Quartett für diese Tournee an zwei junge Komponisten vergeben, an die Polin Aleksandra Gryka und für sein 3. Streichquartett an den Russen Sergej Newski (...) Sie stellen Mozart und Schumann drum herum und lenken das Interesse auf das Neue in der Mitte. Und was den Beifall angeht, ganz risikolos (...) Dass die vier Musiker aus ebenso vielen Ländern auch anders können, haben sie mit Mozart (...) und Schumanns A-dur-Quartett Nr. 3 sehr überzeugend demonstrieren können. Die Zuhörer waren überall aufmerksam bei der Sache."

General-Anzeiger Bonn, 15. Februar 2011
„'Paysages', musikalische 'Landschaften' als Visitenkarten seiner Mitglieder, sind aktuell Pro-
gramm beim Asasello Quartett. Mit Streichquartetten von Sergej Newski (...), von Schumann (...), von Aleksandra Gryka (...) und von Mozart (...) war im Beethoven-Haus für spannungsreiche Interaktion aus klassischer Tradition und zeitgenössischer Innovation gesorgt. Eingebettet in Mozarts d-moll-Quartett KV 421 und Schumanns A-dur-Quartett aus op. 41, bei deren Lesart durch die Asasellos (...) ein nobler Tonfall überwog, wurde es packend bei den beiden Auftrags-
werken von 2009 ..."

Siegener Zeitung, 11. Februar 2011
„Ungewöhnlich ist sie, die Kunst des Asasello Quartetts. Sowohl was die Zusammenstellung ihrer Programme angeht - konsequent begegnen hier einander Standard-Werke der Streich-
quartett-Literatur und Auftragsarbeiten zeitgenössischer Komponisten -, als auch hinsichtlich der Spielweise: Die Asasello-Musiker musizieren abseits aller Süßlichkeit, verzichten auf emotionale Effektheischerei, suchen einen neuen, ihren eigenen Zugang zu den Klassikern ihres Genres und finden damit ihre eigene Sprache. Solches fordert das Publikum (...) Mozart und Schumann also bildeten den Rahmen des Programms. Beide Werke boten die Musiker mit großer Ernst-
haftigkeit dar, interpretierten sie gleichwohl sehr jung. Manches Mal rockte Schumanns A-dur-Streichquartett regelrecht. So fesselte vor allem der zweite Satz, riss mit, faszinierte ob dieser wachen, zupackenden Art der Aufführung - das Ganze mündete in einem energiegeladenen Finale. Das war stark! Mozarts d-moll-Quartett hatte das Asasello Quartett zu Beginn mit großer Transparenz dargeboten (...) Welch unterschiedliche Arten es gibt, mit einem Streichinstrument zu spielen, demonstrierte das Asasello Quartett mit den beiden zeitgenössischen Werken."

Rheinische Post, 25. Januar 2011
„Das Asasello Quartett beeindruckte auf Schloss Rheydt mit modernen Kompositionen ebenso wie mit durchdachten Interpretationen von Mozart und Schumann (...) Auch seinem [Mozarts] Streichquartett KV 421 ist ein traurig-tragischer Grundzug eigen. Die vier jungen Musiker stellten diesen Aspekt deutlich heraus. Das, was an Härte in der Komposition enthalten ist, brachten sie konsequent zum Ausdruck. Vergleichsweise anmutig klingende Passagen spielten sie wie eingebaute Zitate aus einer anderen Mozart-Welt (...) Zwei Kostproben ihrer Kompetenz für die Moderne gaben Rostislav Kojevnikov, Barbara Kuster, Justyna Sliwa und Wolfgang Zamastil mit der Aufführung von Werken der 1977 in Polen geborenen Alexandra Gryka und des 1972 in Moskau geborenen Sergej Newski. In beiden Quartetten geht es um neue Wege, ums Ausloten neuer Klang- und Ausdrucksmöglichkeiten (...) Was das Asasello Quartett auszeichnet, ist die Sensibilität für das Brüchige und Widersprüchliche in der musikalischen Aussage. Das kam auch der Wiedergabe des A-dur-Streichquartetts op. 41/3 von Schumann zugute. Das Schöne der Musik wird durchaus erfasst und zum Klingen gebracht. Aber es kommt zu keinem unreflektierten Schwelgen."

Hertener Allgemeine, 24. Januar 2011
„Was für einen Mozart oder Schumann legen diese Interpreten hin! Und im zeitgenössichen Re-
pertoire sind sie für packende Grenzerfahrungen gut (...) Dass ihr Streicherklang so organisch und charaktervoll zusammenfließt, das ist Standard bei einem Ensemble von derart internationa-
lem Rang! (...) Da wirkt Schumanns Streichquartett A-dur fast wie eine Rückkehr in heimische Gefilde. Wieder brilliert die plastische Klangrede der Streicher und die Ausbalancierung ist - natürlich! - perfekt. Das verleiht vor allem dem mitreißenden Finalsatz seine ganze schwärmeri-
sche Wucht.  Und nochmal zeigt sich hier die herausragende Gabe dieser excellenten Musiker, scheinbar konträres zur Synthese zu vereinen."

Westdeutsche Zeitung, 24. Januar 2011
„Wie modern zwei über 150 Jahre alte Kompositionen interpretiert und zwei von 2009 stammen-
de Werke klangsprachlich entschlüsselt werden, konnten die Besucher des dritten 'Best of NRW'-Konzerts im Rittersaal von Schloss Rheydt erleben (...) Eingangs spielte das [Asasello] Quartett Mozarts d-moll-Streichquartett und verströmte mit schlankem Ton und im elegant ausbalancierten Zusammenspiel melodiösen Zauber (...) Kraftvoll interpretierte man 'The LighetM' der jungen polnischen Komponistin Aleksandra Gryka, das vom knirschend-knarren-
dem Gequietsche bis zum leisen Vibrieren der Saiteninstrumente Ungewöhnliches bot (...) Nach der Pause entschlüsselte man - auf akustische Sprengsel reduziert, jedoch mit höchster Inten-
sität - die Komposition des Moskauers Sergej Newski. In Bewegung bleibt das aus vier Nationen stammende Quartett und vervollständigt den musikalischen Bogen von der Klassik bis zur Mo-
derne mit dem A-dur-Streichquartett von Robert Schumann (...) Mozarts Andante in A-dur mit der Melodie zum Lied 'Das Veilchen', war hierzu das letzte I-Tüpfelchen auf ein höchst abwechs-
lungsreiches Konzert."

Westfalenpost, 17. Januar 2011
„Scheinbar mühelos, setzt das vielfach prämierte [Asasello] Quartett Wolfgang Amadeus Mozart der zeitgenössischen Musik von Aleksandra Gryka gegenüber. Gleitet mit technischer Raffinesse und dem Gefühl für die Dramatik wie für das Sensible durch das Kammerkonzert. Das Quartett besticht durch seine Gegensätze."

Straubinger Tagblatt, 17. November 2010
„Die Besucher des 4. Abonnementkonzertes der Konzertfreunde Straubing im vollbesetzten Rat-
haussaal konnten, getragen von der Interpretationskunst des Asasello Quartetts, ihren Geist in intellektuell-emotionale Höhen erheben. Keines der Mitglieder dieses Quartetts (...) spielte sich in den Vordergrund (...) Bei aller Durchhörbarkeit erschienen die einzelnen Instrumentenstim-
men in Franz Schuberts Streichquartett d-moll wie aus einem Guss, eine Einheit voller Spannung und Gefühl (...) Phantastisch, wie das Asasello Quartett den riesigen Spannungsbogen von der Dramatik des ersten Satzes zum Andante con moto gestaltet: Welten prallen zusammen, schier gewalttätige Düsternis und erlösender Friede ohne Schrecken und Ruhe. Durch die Gestaltung der Tempi, welche den Tönen Zeit zum Atmen lassen, Zeit sich zu entfalten, ohne jedoch den Zusammenhang auseinanderfallen zu lassen, steigert das Asasello Quartett die mitreißende Sogwirkung (...) Das Asasello Quartett lässt sich auch hier [im Streichquartett Nr. 3 von Alfred Schnittke] nicht zu nur lärmender Expressivität hinreißen: Alle Ausbrüche sind unter Kontrolle, nichtsdestoweniger mit aufwühlender Dramatik dargeboten (...) Intellektualität und Tiefe des Ausdrucks, eine Sternstunde im Repertoire des Asasello Quartetts, und eine Sternstunde im Programm der Konzertfreunde Straubing."

Gießener Allgemeine Zeitung, 27. Oktober 2010
„... führte das Asasello Quartett die Winterkonzert-Reihe im Rathaus auf gleichermaßem hohen Niveau fort (...) selbst bei den dichtesten Passagen artikulierte das Ensemble prägnant, voller Spontaneität (...) Unkonventionell waren bereits im eröffnenden Allegro vivace die dynamischen Gegensätze auf engem Raum; das Ensemble brachte sie dank fein ausgeloteter Tongebung plastisch zur Geltung, verlor indes bei der formalen Konzeption nie den weiten Bogen aus dem Blick. Überdies gefielen die klare Tongebung und die präzise Stimmführung. Das an sich schlichte Menuett erhielt besonderen Pfiff durch noch dichtere Dynamikwechsel von Ton zu Ton, die das Ensemble konturiert hervorscheinen ließ (...) Im Andante cantabile zeigte sich die melodische Eleganz überaus facettenreich, so feinsinnig brachten es die Musiker zu Gehör; vor allem die im Ausdruck verhaltenen Passagen berührten (...) Die detailfreudige Interpretation fesselte stark [in György Kurtágs »Zwölf Mikroludien« op. 13]. Das intensive Erlebnis setzte sich nach der Pause in Robert Schumanns A-Dur-Quartett op. 41 Nr. 3 fort. Genauer austariert ließ sich im Kopfsatz die Balance zwischen Melodie- und Begleitstimmen kaum vorstellen. Das Klangbild zeichnete sich durch ein Höchstmaß an Farbigkeit aus; die Musiker demonstrierten sicheres Gespür für die komplexe Harmonik (...) Dem schwermütigen Ausdruck des Adagios konnte man sich in der leidenschaftlichen Darbietung des Ensembles nicht entziehen; die elegischen Melodiephrasen entfalteten ungeheure Sogkraft. Das mit lebhaftem Temperament rhythmisch scharf punktiert gemeisterte Finale bildete mit seinem jugendlich-unbeschwerten Schwung einen glanzvollen Schluss."

Kölner Stadt-Anzeiger, 27. September 2010
„Doch reiche Entschädigung setzten das Asasello Quartett in St. Ursula (...) Das wirklich fantas-
tische Quartett brillierte mit 'Zeitfragmente' von Michael Jarrell und mit 'Landschaftsbildern' von Ernest Bloch ... [im Rahmen der Kölner Musiknacht]"

Tiroler Tageszeitung, 25. September 2010
„Das Ensemble von beeindruckender dynamischer Steigerungsfähigkeit spielte auf höchstem Niveau mit einer ungewöhnlich liebenswürdigen Freudigkeit. Es überraschte mit einem ganz speziellen Konzept der Klangbalance: Das Cello spielte mit viel fülligerem Ton, zugleich weicher und voluminöser (...) Im Gesamten wirkte das Quartett dennoch völlig ausgewogen. Die neuere Instrumentalistengeneration scheint vermehrt von einer Modernität durch starke Akzentuierung und Sperrigkeit abzurücken. Auch das Asasello Quartett suchte verstärkt nuancierungsreich nach dem Verbindenden: einem durchgängigen Grundpuls ..."

Musikmarkt LIVE!, 24. September 2010
„Die frisch prämierten Musiker spielten das Streichquartett von Schostakowitsch und überzeug-
ten mit einer perfekten Darbietung dieses oft als sperrig empfundenen Stückes, das an diesem Abend wie Filmmusik den festlichen Charakter der Preisvergabe perfekt und mit einer avant-
gardistischen Note illustrierte." [Preisverleihung des Musikpreises des VDKD in Düsseldorf]

L'Est Républicain, 24. September 2010
„Le Quatuor suisse Asasello a tout juste dix ans mais ses jeunes musiciens manifestent une étonnante maturité et un engagement total vis-à-vis de la musique qu'ils servent, qu'elle soit signée Beethoven ou de compositeurs de notre temps (...) Très à l'écoute les uns des autres,
ils ne relâchent jamais la tension."

La Presse, 25. August 2010
„L' Académie internationale de Quatuors à cordes de Mc Gill [Montréal / Canada] ... L'équilibre des quatre voix est toujours respecté. Ainsi, dans le 'Scherzando' [Beethoven 'Rasumowsky' op. 59], les jeunes musiciens recréent, comme peu savent le faire, le vaste développement ayant pour point de départ le petit thème rythmique que le violoncelle a d'abord énoncé sur une seule note. (...) Bref, un grand quatuor. Asasello est un nom curieux et difficile à retenir, mais on le réentendra certainement."

Köln-Bonner Musikkalender, Mai 2010
„Ein außergewöhnlicher Raum und ein herausragendes Ensemble wie das in Köln beheimatete Asasello Quartett bildeten jetzt erneut eine glückhafte Symbiose (...) In beiden Stücken erreichten die Musiker dabei eine große klangliche Transparenz und Klarheit der Strukturen, die ihrem spieltechnischen Können ebenso ein gutes Zeugnis ausstellte wie der intellektuellen Durch-
dringung ihres Spiels [Robert Schumann: Streichquartett A-dur op. 41/3 / Thomas Adès: "Arca-
diana" im Sancta Clara-Keller in Köln]."

Klassik.com, 12. April 2010
„Für [Alfred] Schnittkes sphärische Glitzermomente und seinen zwischen Zitaten von Lasso bis Schostakowitsch hin- und herschlingernden musikalischen Weltverlust [im Streichquartett Nr. 3] ist das natürlich ein reizvoller Ansatz. Das Asasello Quartett trägt das Seinige dazu bei; mit der nötigen stilistischen Flexibilität, soldier Technik und (zumal für einen Livemitschnitt) beachtlicher Intonationssicherheit, vor allem aber mit stimmigen Tonfällen ..."

Oberbergische Volkszeitung, 17. März 2010
„Die jungen Musiker, die seit 2003 ein internationales Quartett bilden, bewiesen, warum sie im-
mer wieder Preise gewinnen: Mit ausdrucksvollem Spiel und hervorragender Technik beherrsch-
ten sie die verschiedenen Stile mit Leichtigkeit. (...) Mit hervorragender Technik entlockten die Musiker ihren Instrumenten wattig-verwischte Töne, fern schwebende Melodien, aber auch ra-
sante Läufe. Hochkonzentriert und mit viel Energie führten sie das Publikum durchs Programm."

Wiesbadener Kurier, 24. Februar 2010
„Schweizer Präzision und slawische Ausdruckswärme, perfektionierte Technik und schwindeler-
regende Virtuosität im Dienste des Ausdrucks prägen das Musizieren im Asasello Quartett. Es begeisterte in der Reihe 'Konzert  & Brunch' des Rheingau Musik Festivals in der Kelterhalle von Schloss Reinhartshausen. (...) Entsprechend schmeichelten sich die ersten Takte von Karol Szy-
manowskis erstem Streichquartett in nadelfeinem Pianissimo ein, um das Publikum bald in ein emotionales Wechselduschen zu verwickeln. Klug dazu gewählt: Beethovens erstes 'Rasu-
mowski'-Quartett. Insbesondere Primarius Rostislav Kojevnikov sorgte für packende Momente."

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. Februar 2010
„Das Streichquartett Nr. 1 C-dur op. 37 des polnischen Komponisten Karol Szymanowski ist
ein in deutschen Konzertsälen selten anzutreffendes Werk. (...) Das junge Asasello-Quartett aus Köln begann sein Gastspiel in der Reihe 'Konzert & Brunch' des Rheingau Musik Festivals (...)
mit genau diesem Werk (...) Das Ergebnis in der Erbacher Kelterhalle konnte sich durchweg hören lassen: Kultiviert im Zusammenspiel, doch auch die Neuartigkeit dieser Musik in ihrer Zeit herausstellend, gelang den Nachwuchskünstlern eine schlüssige, strukturklare, pulsierend le-
bendige Darbietung [Ludwig van Beethovens Streichquartett Nr. 7 F-dur op. 59, 1] , die entspre-
chenden Beifall erhielt."

NMZ / Bad Blog of Musick, 6. Februar 2010
„Im Studio der musikFabrik herrscht heute ein hübsches Chaos. Stühle unterschiedlichster Herkunft, gepolsterte Sessel, gut abgewohnt wirken sie im Halblicht, ein Sofa, eine Chaise-
longue (...) Überall liegen herrenlose weisse Pantoffeln. sie erzählen von Gästen, die dieses Zeitraumschiff schon verlassen haben. Die Luft ist zum Schneiden und die Anspannung zum Greifen. Die verbliebenen knapp 40 Zuhörer lauschen mit gebannter Konzentration. Schon nach wenigen Minuten fällt die Umwelt nicht mehr auf. Kommen, Gehen, es ist der Aufmerksamkeit entrückt. nur noch diese wiegenden Figuren wie unterdrückte Arien, brüchigen Harmonien, in-
sistierenden Impulse, fragende Sekunden, antwortende Quarten. Und Zeit. Keine Zeit. (...) Es spielen übrigens die fabelhaften Asasellos. Heute zum ersten Mal ohne ihren nun ehemaligen Cellisten Andreas Müller. (...) In einem Streichquartett gibt es nur Schlüsselpositionen. Der erste Abend mit dem neuen vierten Mann, Wolfgang Zamastil, ist vielversprechend."

Neuss-Grevenbroicher Zeitung, 21. Januar 2010
„Als wahrlich begeisterndes Ereignis erwies sich das Zeughauskonzert mit den beiden ersten Preisträgern des ersten internationalen Kammermusikwettbewerbs in Hamburg. (...) Von der technischen Perfektion her absolut ebenbürtig [wie das Arcadia String Quartett] präsentierte sich das Asasello Quartett (...) Mit dem 'Streichquartett Es-dur' von Fanny Hensel sorgten sie zugleich für eine Premiere: Erstmals erklang in 60 Jahren Zeughauskonzertgeschichte hier ein Werk der bedeutenden Schwester von Felix Mendelssohn Bartholdy. Und dann zugleich in einer Interpre-
tation, die bei aller Gewissenhaftigkeit an risikofreudiger Intensität nicht zu überbieten war. Das betraf die ungemeine Dichte der 'Romance' gleichermaßen wie die faszinierende Virtuosität des in höllischem Tempo jagenden Finalsatzes. Dass sich zwei derart hochkarätige Streichquartet-
te zum 'Oktett' (...) von Felix Mendelssohn zusammenfanden, musste zu einem quasi symphoni-
schen Fest werden. Lang anhaltender Applaus und viele Bravos."

Klassik heute, 3. Dezember 2009
„Die nahe Mikrofonierung vermittelt dem Hörer den Eindruck, in der allerersten Reihe zu sitzen, direkt vor den Spielern. Da entgeht ihm nicht der kleinste Notenwert, da ist jede Stimme mit bestechender Klarheit zu verfolgen, und doch fügt sich alles zu einem Klangbild von außeror-
dentlicher Geschlossenheit. So außergewöhnlich wie die Qualität der Aufnahme ist das Spiel des jungen Asasello Quartetts: Scharf im Ansatz, ohne je zu forcieren, dabei unendlich nuanciert in Dynamik und Farbgebung, straff im Grundtempo, jedoch immer atmend, flexibel im Aus-
schwingen der Phrasen und subtil in den Übergängen [Schubert: Streichquartett d-moll 'Der Tod und das Mädchen' bei Avi-music]."

Revue Musicale Suisse, November 2009
„Les quatre artistes forment un ensemble européen par excellence (...) Au printemps dernier, ils ont enregistré les opus 12 et 13 de Mendelssohn et le quatuor de sa soeur Fanny Hensel. Les deux pièces très populaires de Felix sont interprétées avec toutes les qualités qu'on attend d'un quatuor aux ambitions internationales: précision, chaleur et élan. Chacun des quatre prouve une maîtrise sans faille de son instrument (...) Un nouveau CD du quatuor vient de paraître et juxta-
pose [Schuberts] 'La jeune fille et la mort' au 3e quatuor d' Alfred Schnittke. Ce dernier fut enre-
gistré en public, dans une interprétation stupéfiante alliant l'intensité d'un concert exceptionnel à une perfection à peine dépassable, même en studio. (...) la grande qualité sonore des quatre musiciens leur permet de prendre ce risque qui pour d'autres ensembles serait fatal. (...) Dans l'interprétation de 'La jeune fille et la mort' (...) une sévérité qui paradoxalement ouvre la porte à une expressivité irrésistible et à une émotion torrentielle. - Une brillante carrière commence."

Klassik heute, 12. Juni 2009
„Wenn sich interpretatorische Sorgfalt, ein bestechendes konzertantes Miteinander der Kräfte und ein jederzeit überzeugender kontrapunktischer Dialog mit tiefem Empfinden und unbeding-
ter, aber nie gewollt wirkender Expressivität verbinden, dann ist das nicht nur als ein Glücksfall, sondern als ein Höhepunkt auf dem Gebiet der Mendelssohn-Interpretation zu bezeichnen. Fast bin ich geneigt, bei der Einspielung der Streichquartette Nr. 1 Es-Dur op. 12 und Nr. 2 a-Moll op. 13 durch das im Jahr 2000 in Basel gegründete Asasello Quartett (...) von einer Sternstunde zu sprechen. Man spürt es in jedem Augenblick: Präzision und Geschlossenheit (...) Intensität, vor allem aber erfrischender Wagemut geben den Ton an (...) Für mich ist es ein Ereignis, wie risiko-
freudig sich Rostislav Kojevnikov und Barbara Kuster (Violine), Justyna Śliwa (Viola) und Andreas Müller (Violoncello) fernab eines typisierten Mendelssohn-Idioms auf die Charaktere der Quar-
tette und ihrer jeweiligen Sätze einlassen. So lässt etwa in Mendelssohns op. 13 die Klang- und Dynamikgestaltung in Sachen organischer Entwicklungen, gleichzeitig auch überraschender Momente keine Wünsche offen. (...) Die Binnenspannung innerhalb der Ensemblekommunika-
tion ist einfach unwiderstehlich (...) Kurz und gut: Das Asasello Quartett spielt die hier aufgenom-
menen Werke so beseelt und glutvoll wie kaum ein anderes Ensemble. Unbedingt anhören!“

Kölner Stadt-Anzeiger, 29. Januar 2009
„Einen gewichtigen Beitrag zu den Mendelssohn-Neuerscheinungen liefert auch das junge Asasello Quartett (...) Asasello geht auf hochprofessionelle und zugleich temperamentvoll-herzliche Weise zu Werke.“

Ensemble, Januar 2009
„Und das Asasello Quartett zeigt sich diesen Quartetten durchweg gewachsen, kann mit gut austariertem Klang, mit großer Dichte und faszinierender Verve den thematischen Ideen Rech-
nung tragen (...) Ingesamt eine hervorragende CD, vor allem wegen des Fanny Mendelssohn-Streichquartetts - und auch aufgrund der spannenden Spielweise eine wunderbare CD zum Mendelssohn-Jahr."

Badische Zeitung, 17. Dezember 2008
„Dieser junge Primarius [Rostislav Kojevnikov], der mit den beiden Schweizern Barbara Kuster (Violine) und Andreas Müller (Violoncello) und der Polin Justyna Sliwa (Viola) das Quartett bildet, verfügt (...) über die Eigenschaften, die außerordentliche Primarii kennzeichnet: souveränes gei-
gerisches Können und unbedingte Leidenschaft für die Musik. Und dieses Vermögen überträgt sich auf die Mitspieler, animiert und inspiriert sie, so dass schließlich (...) der Eindruck entstand, hier ist ein Ensemble unterwegs nach ganz oben.“

Rheinpfalz, 22. Oktober 2008
„Doch den Hauptteil am Erfolg dieses Konzerts hatte das Asasello-Quartett, ein hochtalentiertes, in Basel gegründetes Ensemble, dessen Weg auf der internationalen Musikbühne steil nach oben geht. Es war eine Freude, Rostislav Kojevnikov (Violine I), Barbara Kuster (Violine II), Jus-
tyna Śliwa (Viola) und Andreas Müller (Violoncello) zuzuhören und zuzusehen, mit welcher Diszi-
plin, mit welcher Präzision und technischer Brillanz diese jungen Musiker die schweren Stücke dem Publikum nahebrachten, wie sich ihre Interpretationen von stürmischer Bewegtheit über waghalsige Flageolett-Ausflüge bis zur höchsten Akrobatik steigerten und wie sie sich darüber hinaus mit einer beneidenswerten Souveränität musikalisch verständigten als seien diese ’Höhenflüge’ die einfachste Sache der Welt. (...) Die ungewöhnlichen Spieltechniken versetzten die Hörer fast in eine Zauberwelt der Klänge. Großartig war auch die Interpretation des sechsten Streichquartetts mit dem Titel ’Blaubuch’ von Wolfgang Rihm. In diesem 50 Minuten dauernden Werk glänzte das Quartett, vor allem die erste Violine, mit höllischer Akrobatik, durch faszinie-
rende rhythmische Übereinstimmung und die exakt gelungenen überraschenden Einsätze. (...)
In der Zugabe, einem Satz aus dem Streichquartett Nr. 2 von Ligeti, entfalteten die Musiker noch-
mals ihr meisterhaftes Können.“

Neue Musikzeitung, Oktober 2008
„Für das erste Kammermusikprojekt im Spektrum Villa Musica aber hat sich Volker David Kirch-
ner als künstlerisch Verantwortlicher anders entschieden: Er hat das junge Asasello Quartett eingeladen, das sich durch Workshops beim Heidelberger Frühling und andere einschlägige Auftritte als besonders mitreißender Sachwalter für die Neue Musik einen Namen gemacht hat. Wer diese 'Jungen Wilden' einmal im Konzert erlebt hat, den hat es kaum auf den Sitzen gehal-
ten.“

Kölner Stadt-Anzeiger, 31. Oktober 2008
„Das preisgekrönte Quartett entwirft für seine Wahlheimat Köln die Konzertreihe ’1:1 – Schon gehört?’ Der Titel klingt salopp, aber das Eröffnungskonzert im Alten Pfandhaus bewies hohe intellektuelle Anspannung und Intensität im Spiel bei ausgewogener Besetzung.“

Osnabrücker Zeitung, 19. April 2008
„Geradezu exzessiv schwelgten die jungen Streicher im hauchzarten Pianissimo der Einleitung. Zu entfesselter Virtuosität steigerten sie sich im furios inszenierten Finale, dessen dynamische Expressivität eine grandiose Darbietung krönte.“

Rheinzeitung, 11. Februar 2008
„Zeitgenössische Musik – so intensiv im Konzertsaal vorgetragen – erleichtert den Zugang zur Musik der Gegenwart, die sich bei einer Rundfunksendung oft nicht erschließt.“

Basler Zeitung, 4. Februar 2008
„Jede minimale Fortschreitung wird unter behutsamen Händen zum Ereignis, jede Charakteri-
sierung lässt die gebannt lauschenden Hörer in eine neue Welt eintauchen.“

Basellandschaftliche Zeitung, 4. Februar 2008
„Sie schufen präzise ausgelotete Klangwelten von großer Dichte.“

Der Landbote, 30. Januar 2008
„Damit erzielten sie eine alles entwaffnende Kraft (...) die nach Erlösung dürstende Musik im letzten Satz hätte nicht eindrücklicher dargestellt werden können.“

Basellandschaftliche Zeitung, 14. Dezember 2007
„Die hochkonzentrierten Asasello-Mitglieder werden (...) den Facetten überaus gerecht und schaffen in der knappen Zeit, die ihnen in diesen Miniaturen jeweils zur Verfügung steht, be-
eindruckende Klangerlebnisse.“

Newbury Weekly News, November 2007
„Anything I could say would be superfluous to describe the excellence of these four young players.“

Classical Source, London, November 2007
„This distinguished performance had gusto, passion, charm and a delightful, unexpected variety.“

Musical Pointers, London, 25. November 2007
„The spontaneous generosity that all the musicians showed in their playing said much not only for their individual accomplishments but also for their rapport together. May we hear more of the Asasello Quartet soon please!“

Darmstädter Echo, 22. Mai 2007
„Was das junge Ensemble bei diesem Konzert vor allem auszeichnet, sind die hinreißende Tongebung und das gut ausbalancierte Zusammenspiel.“

Basellandschaftliche Zeitung, 20. Dezember 2006
„Das Asasello Quartett begeisterte in Riehen mit Haydn, Kurtág und Beethoven.“

Neuß-Grevenbroicher Zeitung, 4. September 2006
„Das Asasello Quartett beeindruckte bei seinem dritten Neusser Gastspiel mit der weiten Spanne seiner musikalischen Ausdrucksgebärden, einer lupenreinen Intonation und einer vorbildlichen interpretatorischen Leistung.“

Berner Zeitung, 22. März 2005
„Das junge Ensemble übertraf selbst hochgesteckte Erwartungen.“

Freitag, 20. Oktober 2017, 19.30 Uhr
Köln, Sancta Clara-Keller

1:1 - Schon gehört?
Karol Szymanowski: Streichquartett C-dur Nr. 1 op. 37
Philippe Schoeller: 5. Streichquartett

Donnerstag, 16. November 2017, 19.30 Uhr
Klagenfurt (A), Jazzclub

Internationales Zentrum Zeitgenössische Musik
Márton Illés: „Scene polidimensionali VIII“
Philippe Schoeller: „Five“ für Streichquartett
Leoš Janáček: Streichquartett Nr. 1 „Kreutzersonate“
Márton Illés: Streichquartett

Freitag, 8. Dezember 2017, 20 Uhr
Köln, Sancta Clara-Keller

1:1 - Schon gehört?
Iwan Wyschnegradsky: Streichquartett Nr. 2 op. 18 in 1/4 Tönen
Franz Schubert: Streichquartett G-dur D 887

Samstag, 16. Dezember 2017, 19 Uhr
Bonn, Oper

Beethovenorchester Bonn / Beethoven-Nacht
Ludwig van Beethoven: Streichquartett f-moll op. 95
'Quartetto serioso'

Donnerstag, 18. Januar 2018, 18 Uhr
Paris (F), Philharmonie

Eva Resch, Sopran
Biennale de quatuors à cordes
Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett d-moll KV 499
"Hoffmeister-Quartett"
Arnold Schönberg: Streichquartett Nr. 2 mit Sopran 

Mittwoch, 11. April 2018, 20 Uhr
Remagen, Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Sabine Falter, Sopran
Arnold Schönberg: Streichquartett Nr. 4 op. 37
Robert Schumann: Sechs Gesänge op. 107 in der Bearbeitung
von Aribert Reimann für Sopran und Streichquartett
Johannes Brahms: Fünf Ophelia-Lieder in der Bearbeitung
von Aribert Reimann für Sopran und Streichquartett
Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett D-dur KV 499
"Hoffmeister-Quartett"

Hörprobe