Homero Francesch
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Homero Francesch

Klavier

Der Schweizer Pianist Homero Francesch wurde in Montevideo (Uruguay) geboren. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er von Santiago Baranda Reyes. 1967 wurde ihm ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes verliehen und er studierte in München bei Hugo Steurer und Ludwig Hoffmann.

Homero Francesch gab Konzerte in allen europäischen Hauptstädten, in Kanada, Japan, Australien, in den USA sowie in Lateinamerika. Er wurde von den renommiertesten Orchestern der Welt als Solist verpflichtet, darunter die Berliner und Münchner Philharmoniker, Sächsische Staatskapelle Dresden, alle Radio-Sinfonie-Orchester Deutschlands, das Koninklijk Concert-
gebouw Orkest, die Wiener Philharmoniker, das Tonhalle Orchester Zürich, das London Sym-
phony und Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, das Orchestre National de France, die Philharmonie Warschau, das New York Philharmonic und Cleveland Orchestra u.a. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Leonard Bernstein, Kurt Masur, Sir Colin Davis, Gary Bertini, Herbert Blomstedt, Riccardo Chailly, Eliahu Inbal, Neeme Järvi, Zdenek Macal, Rafael Frühbeck de Burgos, Marek Janowski, Michael Gielen, Witold Rowicki, Karl Richter, Hiroshi Wakasugi,
Sir Neville Marriner, Sir Charles Mackerras, Charles Dutoit und vielen anderen zusammen.

Darüber hinaus wurde Homero Francesch von zahlreichen Festivals eingeladen, u.a. Berliner Festwochen, Schleswig-Holstein Musik Festival, Rheingau Musik Festival, Klavier-Festival Ruhr, Internationale Beethoven-Feste Bonn, Kasseler Musiktage, Schubertiade Hohenems, Salzburger Festspiele, Wiener Festwochen, George Enescu Festival Bukarest, Prager Frühling, Chopin Festival Duzniki/ Polen, Aix en Provence, Bach Festival London, Cervantino Festival Mexico und Savonlinna Finnland.

Homero Francesch nahm für die Deutsche Grammophon Werke von Bach, Bartók, Henze, Mendelssohn, Mozart, Ravel, Schumann, Strawinsky und Tschaikowsky auf. Außerdem für Tudor Scarlatti, Ravel, Chopin, Mozart, Reinecke sowie für Kontrapunkt alle Sonaten und Klavierkonzerte von Mozart. 1978 wurde er mit dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet. Es folgten zahlreiche Musikproduktionen beim Fernsehen, u.a. Ravels Klavierkonzert G-dur, 1973 ausge-
zeichnet mit dem Prix Italia, Beethovens Chor-Fantasie mit den Wiener Philharmonikern unter Leonard Bernstein, Hans Werner Henzes „Tristan“ unter der Leitung des Komponisten mit dem WDR Rundfunk-Sinfonie-Orchester Köln, Haydns Konzert D-dur und Mendelssohns Konzert d-moll mit der Academy of St. Martin in the Fields unter Sir Neville Marriner sowie originelle Solo-
programme von Mozart, Ravel, Rachmaninow, Albeniz, de Falla, Villa-Lobos und Alberto Ginas-
tera.

Homero Francesch hatte eine Professur an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) inne und unterrichtete dort 33 Jahre lang eine Solistenklasse. Von 2004 bis 2009 war er künstlerischer Leiter der Sommer-Akademie Lenk (Schweiz). Er ist Jurymitglied bei zahlreichen internationalen Klavierwettbewerben und seit 2006 künstlerischer Leiter des Viersener Musiksommers.

 

Hörprobe